
Zumindest einmal im Jahr werden Konvente des Ordens abgehalten. Sie bestehen aus zwei Teilen, der Investitur und einem Bankett, einer herzlichen und brüderlichen Zusammenkunft von Mitgliedern aus aller Welt.
Die zeremonielle Investitur findet immer in einer christlichen Kirche oder Kapelle statt. Ihr Zweck ist die Aufnahme neuer Mitglieder in den Orden und die Beförderung von Mitgliedern in höhere Stufen oder eine andere Klasse innerhalb des Ordens. Bei dieser Gelegenheit erhalten neue Ritter den Ritterschlag, werden neue Ordensdamen eingeführt und Beamte und Großbeamte in ihre Ämter eingesetzt.
Ein Konvent ist auch ein größeres gesellschaftliches Ereignis, das Mitglieder aus vielen verschiedenen Ländern, Repräsentanten anderer Orden und Gäste zusammenführt. Das Bankett gibt Gelegenheit, ein brüderliches Mahl mit den neuen Mitgliedern zu teilen und sie gehörig willkommen zu heißen. Ein Konvent des Ordens ist ein Galaereignis, bei dem die Herren Frack und Dekorationen tragen. Während der Investitur tragen die Ordensmitglieder außerdem den Ordensmantel.
Die Teilnehmer bezahlen eine Konventgebühr für sämtliche Kosten des Konvents, Überschüsse werden üblicherweise für einen wohltätigen Zweck gespendet.
Die Insignien und der Mantel des Ordens
Insignien und Mantel des Ordens werden neuen Mitgliedern bei der zeremoniellen Investitur während ihrer Aufnahme in den Orden übergeben. Sie bezeichnen die Mitgliedschaft im Orden und den Grad und die Klasse des jeweiligen Mitglieds im Orden.
Bei Beförderung in eine höhere Stufe und Klasse werden Insignien und Mantel ausgetauscht gegen die der neuen Stufe und Klasse. Bestimmte Beamte erhalten bei ihrer Einsetzung besondere Amtssymbole.
Insignien und Ordensmantel bleiben Eigentum des Ordens und können nicht gekauft werden. Sie müssen zurückgegeben werden, wenn ein Mitglied den Orden verläßt oder nach seinem Tod. Mitglieder, die dies wünschen, können in ihrem Mantel begraben werden.
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